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9 Jun |
Die verschiedenen Vergütungsmodelle Allgemein, Controlling, Grundlagen
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten Webmaster / Publisher für ihre Aktivitäten zu belohnen und zu vergüten. Nachfolgend werden die Archetypen definiert und erläutert. Die jeweilige Tauglichkeit für Partnerprogramme wird in den Grundlagen diskutiert.
- Pay-per-Click / Cost-per-Click
Die Bezeichnung PPC (pay-per-click) oder CPC (cost-per-click) wird gleichrangig verwendet, meint aber den gleichen Sachverhalt. Bei einer Vergütung nach dem Pay-per-Click Prinzip zahlen Sie Ihrem Webmaster / Publisher einen bestimmten Betrag für jeden Klick auf ein Werbemittel, das zu Ihrer Webseite führt. Sie entlohnen Ihren Publisher also für Besucher (Traffic) den dieser für Ihre Webseite generiert.
Eine Vergütung nach dem PPC-Model finden Sie z.B. bei Google AdWords. Hier bezahlen Sie für jeden Klick einen gewissen, absoluten Betrag. - Pay-per-View / Cost-per-View
Bei einer Vergütung Pay-per-View bezahlen Sie einen vorher definierten Preis für Werbeeinblendungen. Hier wird also kein Seitenaufruf vergütet, sondern nur das Anzeigen von Werbebannern und Inhalten (Display) zuvor vereinbarter Größen und Formate. Der Preis wird je 1000 Einblendungen angegeben, der so genannte TKP.
Üblicherweise wird Werbung auf besonders reichweitenstarken Seiten auf Basis eines festen, absoluten TKP bezahlt. Die Vermarktung erfolgt direkt oder über Werbeagenturen. - Pay-per-Lead / Cost-per-Lead
Unter einer Vergütung nach dem Pay-per-Lead / PPL Prinzip versteht man die Bezahlung einer Aktion. Die Aktion selbst wird dabei im Vorfeld exakt definiert und die Provision fällt an, sobald die Bedingungen erfüllt und verifiziert worden sind. Als Aktion können hier vielfältige Möglichkeiten bestimmt werden. Beispielhaft wäre die Anmeldung bei einem Newsletter oder die Teilnahme an einem Spiel.
Die Vergütung auf PPL Basis ist oftmals mit einem festen, absoluten Betrag angegeben. Es können aber auch relative Beträge vergütet werden. - Pay-per-Sale / Cost-per-Order
Eine Vergütung nach dem Pay-per-Sale Model bedeutet, das für jeden, durch einen Webmaster / Publisher vermittelten, Verkauf eine Provision gezahlt wird. Diese kann je Kunde und Kauf einmalig erfolgen oder aber als eine Lifetime-Provision vergütet werden. Letzteres bedeutet, das bei jedem neuen Kauf, durch den immer gleichen Kunden, der ursprünglich vermittelnde Webmaster automatisch eine weitere Provisionszahlung erhält. Bei PPS können gleichzeitig viele verschiedene Staffelungen und Möglichkeiten nebeneinander existieren. Es kann zwischen Neu- und Stammkunden unterschieden werden, Staffelvergütungen angeboten werden und vieles mehr.
Die Vergütung im Rahmen von PPS findet im Regelfall in Form einer relativen Vergütung statt. Abhängig vom Warenwert fällt entsprechend die Provision an. Festpreismodelle und -provisionen sind ebenso möglich. - Pay-per-FlatFee / Cost-per-FlatFee
Diese Vergütungsform hat keine richtige Bezeichnung, ich habe der Konsistenz wegen diese Bezeichnung gewählt. Gemeint ist die Vergütung eines festen monatlichen Betrags für eine vorher definierte Leistungserbringung. Diese Leistungserbringung kann beispielsweise die exklusive Platzierung von Werbemitteln auf der Seite eines Publishers beinhalten. Die genaue Ausgestaltung der Bedingungen findet zwischen Merchant und Webmaster statt.
Im Normalfall werden derartige Vergütungen direkt-vertraglich zwischen Webmaster und Merchant ohne Einbeziehung eines Netzwerkes geschlossen und eine feste monatliche Summe vereinbart, unabhängig vom Erfolg.
Neben diesen Archetypen gibt es verschiedene Variationen und Verknüpfungen. Beispielsweise kann der Webmaster je Click bezahlt werden, bei einem Kauf aber eine zusätzliche Provision erhalten. Ebenso kann bei einem Verkauf eine zusätzliche Provision für einen möglichen Newslettereintrag vergütet werden. Der Phantasie ist hierbei kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist dabei immer die exakte Ausgestaltung der Bedingungen und Konditionen.
Kommentare
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[...] sind die Vergütungsarchetypen. Sie können deren Definition und Erklärung im Artikel “Die verschiedenen Vergütungsmodelle” [...]