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Jun

3. Die Wahl des richtigen Vergütungsmodells

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Nachdem wir uns nun Gedanken über Ziele, Potential, Ressourcen und Budget gemacht haben, geht es um die Auswahl eines geeigneten Vergütungsmodells für Ihr Partnerprogramm.

Grundlage für die Auswahl sind die Vergütungsarchetypen. Sie können deren Definition und Erklärung im Artikel “Die verschiedenen Vergütungsmodelle” nachlesen.

Um das geeignete Modell auszuwählen, müssen wir uns vor Augen halten, was für Ziele wir verfolgen und welche Handlungen & Aktionen wir vergüten wollen. Entsprechend findet die Auswahl statt. Nachfolgend sehen Sie welche Vergütung zu welchen Zielen und Aktionen passen:
 

 

Diese Zielsetzungen passen zum Archetyp “PPC / CPC” – für Sie ist es am Besten für einen Klick, und somit einem Besucher, zu bezahlen. Da die Besucher, diesen Zielsetzungen nach, keine sonstigen Handlungen vollziehen sollen, werden andere Vergütungsmodelle keinen Erfolg versprechen.
 

 

Hieraus wird deutlich, das der Seitenbesucher eine Aktion oder Handlung aus- und durchführen soll. Es ist für Sie nicht zielführend, das er nur die Seite besucht, sondern das Ziel ist erst erreicht, wenn er die definierte Handlung vollzogen hat. Entsprechend Ihrer Zielsetzung, ist der Archetyp PPL / CPL zu wählen. Sie vergüten also den Webmaster / Publisher dafür, das er Besucher auf Ihre Webseite bringt und diese eine Aktion durchführen. Die Provision wird erst dann fällig, wenn die Aktion durchgeführt worden ist und auch nicht beanstandet wird (z.B. unvollständige oder falscher Datensatz).
 

 

All diese Zielsetzungen sagen aus, das Sie Provision für Verkäufe bezahlen wollen. Diesen Zielen zur Folge, ist für Sie die Vergütungsart PPS / CPO am Besten. Sie vergüten den Webmaster / Publisher für jeden Verkauf, der durch einen von ihm vermittelten Besucher verursacht worden ist. Die Provision wird dabei erst fällig, wenn die Transaktion (der Verkauf) abgeschlossen ist und die Zahlung erfolgt ist.
 

 

Neben diesen idealtypischen Vergütungsmodellen, können Sie auch Kombinationen daraus entwickeln. Sie können zum einen dafür bezahlen, das ein Besucher auf Ihre Webseite kommt und zum anderen, wenn der Besucher dann noch eine Aktion tätigt diese ebenfalls vergüten. Sie kombinieren hierbei also PPC / CPC mit PPL / CPL.
Natürlich wäre es auch denkbar, das Sie nicht nur den puren Verkauf einer Ware vergüten (PPS / CPO) sondern auch den Eintrag in den Newsletter (PPL / CPL). Sie kombinieren hierbei also PPS und PPL.

Wie Sie erkennen, den Kombinationsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Machbarkeit und Sinnhaftigkeit sowie die Übereinstimmung mit den Zielen ist die einzige Relevanz. Als nächstes müssen wir nun abwägen, ob wir ein eigenes Partnerprogramm programmieren oder fertige Lösungen in Form von Netzwerken verwenden. Den entsprechenden Artikel finden Sie hier.

Kommentare

4 Kommentare zu “3. Die Wahl des richtigen Vergütungsmodells”

  1. 2. Der Weg zum richtigen Partnerprogramm - Partnerprogramm, Budget, Grundlagen, Affiliate, Affiliate Programm, Agentur, Kompetenz, Kenntnisse, Vergütungsmodell, Vergütung, Webmaster, Merchant, Publisher - Merchantblog am 13.06.2010 um 14:21 Uhr 

    [...] technisches wie personelles Know-How, klar definierte Ziele und Vorstellungen? Dann geht es nun hier weiter zur Auswahl der richtigen [...]

  2. Wiescho am 14.06.2010 um 23:31 Uhr 

    Wie versprochen, Kommentar:

    Der Artikel ist stimmig, es gibt daran nichts falsches. Jedoch hätte ich mir etwas Farbe im Sinne von nem Praxisbeispiel gewünscht. Was sind denn große Programme für die jeweiligen Vergütungsmodelle ;-) Ich als Affiliate weiß es, aber vielleicht interessiert es den ein oder anderen Leser ;-)

  3. admin am 15.06.2010 um 09:08 Uhr 

    Ich wollte absichtlich das ohne Beispiele bringen. Ohne Wertung, etc. Der potentielle neue Merchant soll sein eigenes Partnerprogramm entwickeln, aufsetzen wie es zu ihm und seinen Produkten passt. Erst dann sollte er sich an großen Beispielen orientieren.

  4. vom Admin geändert am 26.11.2010 um 05:35 Uhr 

    Da frage ich mich beim Überfliegen von http://www.merchantblog.de schon, ob man selbst doof ist. Herzlichen Dank für Ihre Einsichten

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